Was ist Next.js?
Next.js erklärt für Entscheider: Was das React-Framework leistet, warum es schnelle, suchmaschinenfreundliche Web-Anwendungen ermöglicht und wo Grenzen liegen.
Definition
Next.js ist ein Open-Source-Framework von Vercel, das auf React aufbaut. React liefert die Bausteine der Oberfläche, Next.js ergänzt alles, was eine vollständige Web-Anwendung braucht: Routing, serverseitiges Rendering, Datenabfragen, Bildoptimierung und API-Endpunkte. Seiten können auf dem Server vorbereitet, beim Build statisch erzeugt oder im Browser dynamisch geladen werden. Diese Wahl lässt sich pro Seite treffen.
Warum das für Unternehmen relevant ist
- Sichtbarkeit in Suchmaschinen: Inhalte werden auf dem Server gerendert. Google sieht fertige Seiten, nicht ein leeres Gerüst, das erst per JavaScript gefüllt wird.
- Tempo für Nutzer: Statische und zwischengespeicherte Seiten laden schnell. Das wirkt sich auf Absprungraten und Conversion aus.
- Eine Codebasis für Website und Anwendung: Marketingseiten, Login-Bereich und Kundenportal können im selben Projekt leben. Das spart Schnittstellen und Doppelarbeit.
- Etablierter Standard: Next.js ist weit verbreitet und gut dokumentiert. Neue Teammitglieder finden sich rasch zurecht.
Was zu beachten ist
Next.js entwickelt sich schnell. Grössere Versionssprünge bringen neue Konzepte mit sich, die Aufwand bei der Aktualisierung verursachen. Planen Sie Wartung deshalb von Anfang an ein. Next.js lässt sich auf verschiedenen Plattformen betreiben; am komfortabelsten läuft es bei Vercel. Wer Daten zwingend in der Schweiz halten muss, betreibt die Anwendung auf eigener oder Schweizer Infrastruktur, was etwas mehr Einrichtung erfordert. Für eine rein statische Visitenkarten-Website ist Next.js oft mehr, als nötig wäre.
So setzen wir es ein
Next.js ist das Standard-Framework für Web-Projekte bei Softverse, von der Unternehmenswebsite mit Headless CMS bis zur komplexen Individualsoftware. Betrieben wird auf Vercel oder, auf Anfrage, bei einem Schweizer Hoster. Mehr dazu unter Webentwicklung.